
Schloss Hellbrunn – Salzburger Land
Im Salzburger Land erwartet uns auf einer kurvenreichen Strecke das Schloss Hellbrunn samt Oldtimer-Rallye.
Berchtesgaden
Strecken-Achsen und fertige Touren mit GPX-Route – alles zum Fahren.
Sechs Runden, jede mit Karte zum Nachfahren.

Im Salzburger Land erwartet uns auf einer kurvenreichen Strecke das Schloss Hellbrunn samt Oldtimer-Rallye.

Das Bayerische Meer lockt im Chiemgau, der berühmte Königssee wartet auf Besucher und rund um den Wagingsee kann man prima mit dem Motorrad fahren.

Die Gebirgslandschaft rund um den Großglockner ist immer eine Reise wert. Auf dieser Tour des Treffens erkunden wir die Rossfeldpanoramastraße.

Bei Berchtesgaden reckt sich der Watzmann in die Höhe. Oft besungen gehört er zu den bekanntesten Gipfeln der Alpen und auch zum schroffen Steinernen Meer, um das die folgende Kurvenpartie flott herum führt.

Die Rossfeldhöhenringstraße am Obersalzberg ist immer einen Besuch wert und darf auch bei diesem Treffen nicht fehlen.

Die Gebirgslandschaft rund um den Großglockner ist immer eine Reise wert. Zum Start der Tourenwoche geht es durch Kaiserbachtal.
Berchtesgaden – Obersalzberg – Rossfeldpanoramastraße (Mautstelle Süd) – Hennenköpfl – Oberau (Mautstelle Nord) – Berchtesgaden, rund 40–50 km, etwa ein halber Tag mit Aufenthalten. Streckenführung: Von Berchtesgaden hinauf zum Obersalzberg, dort auf die Südauffahrt der Panoramastraße, die Ringstraße auf rund 1.570 Meter umrunden, am Scheitelpunkt Hennenköpfl die Aussicht mitnehmen und über die Nordauffahrt nach Oberau zurück ins Tal. Highlight: die mautpflichtige Ringstraße (6,00 Euro fürs Motorrad) mit Rundblick bis Salzburg. Einkehr: die Almgasthöfe direkt an der Panoramastraße. Ideal als kurze, intensive Auftaktrunde – früh starten, dann sind die Kehren frei.
Berchtesgaden – Schönau am Königssee – Ramsau (St. Sebastian) – Wimbachklamm – Hintersee/Zauberwald und zurück, rund 40–50 km reine Fahrstrecke, als Tagesrunde mit Bootsfahrt und Spaziergängen gut gefüllt. Streckenführung: Zuerst nach Schönau zum Königssee-Parkplatz und per Schiff nach St. Bartholomä, dann nach Ramsau zur Kirche St. Sebastian, weiter zum Parkplatz Wimbachbrücke und über die Stichstraße zum Hintersee. Highlight: die Schifffahrt zu St. Bartholomä, die Ramsauer Kirche und der Zauberwald am Hintersee. Einkehr: Gasthöfe am Hintersee-Ufer. Eine ruhige, motivreiche Runde für einen Tag mit viel Natur statt vieler Kurven.
Bad Reichenhall – Schneizlreuth – Unterjettenberg – Schwarzbachwacht – Inzell – Ruhpolding – Reit im Winkl und zurück, rund 130–150 km, ein voller Fahrtag. Streckenführung: Über die B21 von Bad Reichenhall durchs Saalachtal nach Schneizlreuth, dann ab Unterjettenberg hinauf über die Bucherbrücke zum Sattel der Schwarzbachwacht (868 m) und weiter durchs Achental nach Inzell, Ruhpolding und Reit im Winkl. Highlight: der kurvenreiche Verlauf der B305 als Teil der Deutschen Alpenstraße. Einkehr: Gasthöfe in Inzell oder Reit im Winkl. Die fahrerisch ausgewogenste Runde mit langen, gut ausgebauten Kurvenpassagen – auf der B305 das Tempo in den Kurven im Griff behalten.
Berchtesgaden – Marktschellenberg – Untersberg-Umland – Salzburger Land – Bad Reichenhall – zurück, rund 80–100 km. Streckenführung: Von Berchtesgaden über Marktschellenberg an den Fuß des Untersbergs, durch das Salzburger Umland und über die Grenze zurück nach Bad Reichenhall. Highlight: der Blick auf den sagenumwobenen Untersberg und der Wechsel zwischen bayerischer und österreichischer Landschaft. Wichtig: Auf österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen Vignette nicht vergessen (Motorrad-Tarif, 10-Tages-Vignette rund 5 Euro); wer nur auf Landstraßen bleibt, kommt vignettenfrei aus. Einkehr: Gasthöfe im Grenzraum. Eine abwechslungsreiche Runde mit Kulturwechsel.
Bad Reichenhall (Alte Saline) – Schwarzbachwacht-Auffahrt – Ramsau – über die B305/B20 zurück, rund 60–80 km, halber bis ganzer Tag. Streckenführung: Start mit Besichtigung der Alten Saline in Bad Reichenhall, dann über die B21 ins Saalachtal und ab Unterjettenberg auf der B305 die Bergstrecke am Lattengebirge entlang Richtung Schwarzbachwacht, weiter nach Ramsau und über B305/B20 zurück. Highlight: die Alte Saline als Auftakt und die Bergpassagen am Lattengebirge. Einkehr: Kurstadt Bad Reichenhall oder Almen an der B305. Eine gute Kombination aus Kultur, kurzem Stadtbummel und Bergstraße.



Der Nationalpark Berchtesgaden bestimmt nicht nur das Landschaftsbild, sondern auch das Straßennetz. In die spektakulärsten Täler führt bewusst keine durchgehende Straße. Am Königssee endet der Asphalt in Schönau, weiter ans und übers Wasser geht es nur mit den Elektrobooten. Das Wimbachtal ist ab dem Parkplatz an der Wimbachbrücke reines Wandergebiet. Und die Straße durchs Klausbachtal zum Hirschbichl ist für den privaten Kraftverkehr gesperrt — dort verkehrt nur der Alm-Erlebnisbus. Einen Übergang mit dem Motorrad ins österreichische Pinzgau gibt es an dieser Stelle also nicht.

Für die Tourenplanung heißt das: Die tiefen Täler sind Stichstraßen, die man hinein- und wieder herausfährt, nicht Teil einer Runde. Die Umkehrpunkte liegen in Schönau, an der Wimbachbrücke und am Hintersee. Wer eine geschlossene Schleife will, findet sie auf den Randachsen und über die Grenze, nicht im Herzen des Talkessels.
Auch im großen Maßstab bleibt Berchtesgaden ein Kessel mit wenigen Ausgängen. Für die durchgehende Weiterfahrt stehen im Wesentlichen zwei offene Korridore bereit: nach Norden über Bischofswiesen und Bad Reichenhall auf der B 20, und nach Nordosten über Marktschellenberg Richtung Salzburg, wo die B 305 in die österreichische B 160 übergeht. Nach Süden und Westen schließt das Hochgebirge den Kessel. Man plant hier zum Berg, nicht über ihn — und legt die Sackgassen-Ziele am besten auf den frühen Vormittag, bevor sich die Zufahrten und Parkplätze füllen.
Öffnungszeit veraltet, Straße gesperrt, Name falsch geschrieben — schreib es hier rein.
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