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Berchtesgaden

Alpenpässe in Berchtesgaden

Die höchsten und schönsten Pässe der Region – mit Höhe, Streckenlänge und Maut-Hinweisen.

Der höchste Pass in Berchtesgaden

Rossfeld-Höhenring

1570 m 15,4 km mautpflichtig

Eine Fahrt über die Rossfeld-Höhenring-Straße gehört zu den besonderen Vergnügen. Man bekommt atemberaubende Aussichten über das Salzachtal, nach Berchtesgaden sowie zum Hohen Göll (2.522 Meter) geboten. Die ausgezeichnet ausgebaute Straße ist auch für Busse geeignet.

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Maut & Vignette: Einzelne Pässe dieser Region sind mautpflichtig (eigene Streckenmaut).

Alpenpässe in Berchtesgaden

Schwarzbachwacht
Alpenpass

Schwarzbachwacht

868 m 24 km

Die B 305 führt über den Schwarzbachwachtsattel, der von Westen her sozusagen das Tor zum Berchtesgadener Land darstellt. Hier hat man eine wunderschöne Aussicht hinüber zum Steinernen Meer und in die Ramsau.

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Jochbergstraße
Alpenpass

Jochbergstraße

1100 m 4,5 km

Von Weißbach an der B 305 zweigt eine nur teils einspurige Stichstrecke hinauf nach Jochberg ab. Zunächst geht es recht kurvenreich durch ein Waldstück. Danach öffnet sich allerdings ein wunderbares Panorama, das vom Watzmann bis hinüber zu den Chiemgauer Alpen reicht.

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Schwarzeck
Alpenpass

Schwarzeck

1238 m 9 km

Von Ramsau führt eine gut ausgebaute Straße mit teils wunderschönen Serpentinen hinüber nach Bischofwiesen. Auch hier darf man wieder eine fantastische Aussicht auf den Watzmann (2.713 Meter) und die umliegenden Gipfel genießen. Strecke Die Straße über das Hochschwarzeck nach Loipl wurde zwischen 1968 und 1972 gebaut.

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Alle Alpenpässe in Berchtesgaden mit Höhenprofil, Bewertungen & GPX-Routen im Pässe-Portal.Alpenpässe in Berchtesgaden mit GPX

Die Roßfeld-Ringstraße: Höhenstraße statt Umkehrpunkt

Gerade weil so viele Täler als Sackgasse enden, ist die Roßfeldpanoramastraße der Sonderfall im Revier: die eine große Höhenstraße, auf der man nicht denselben Weg zurück muss. Sie ist als Ring angelegt, mit zwei getrennten Zufahrten — der Südauffahrt ab dem Obersalzberg und der Nordauffahrt aus der Oberau bei Marktschellenberg. Beide sind über eigene Mautstellen erschlossen und treffen sich oben am Kamm.

Holzhaus mit geschnitzten Balkonen und roten Geranien, davor Sonnenschirme und Besucher auf einem Platz
Die Seelände in Schönau am Königssee mit dem Hotel Schiffmeister. In den Sommermonaten fahren die Boote weiter bis zur Endstation Salet, etwa eine Stunde einfach.

Das macht die Strecke zu mehr als einem Aussichtsabstecher: Man kann sie als echte Verbindung fahren. Von Berchtesgaden über den Obersalzberg hinauf, den Kamm entlang und auf der anderen Flanke nach Oberau hinunter — von dort liegt der Weg Richtung Marktschellenberg und Salzburg schon offen. So hängt sich der höchste befahrbare Punkt der Region ohne Rückweg in eine größere Tagesrunde ein, statt sie zu unterbrechen.

Fahrerisch ist die Auffahrt zweigeteilt: unten weite, gut einsehbare Kehren, oben am offenen Kamm enger und exponierter. Der eigentliche Faktor ist die Höhe. Vom rund 570 Meter tiefen Talkessel geht es auf über 1.500 Meter hinauf, wo es auch im Sommer mehrere Grad kälter ist und nordseitige Kehren am Vormittag lange klamm im Schatten bleiben. Eine wärmere Lage im Gepäck und früh gesetzte Bremspunkte gehören hier dazu. Weil der Scheitel hochalpin liegt, können Schnee und Eis außerhalb der warmen Monate die Befahrbarkeit einschränken — Öffnungs- und Betriebszeiten vor der Anfahrt prüfen.

Das östliche Ende der Deutschen Alpenstraße

Motorrad auf der Landstraße vor den Felswänden des Steinernen Meeres
Blick auf das Steinerne Meer

Die Deutsche Alpenstraße läuft hier aus. Was von Westen als lange Kette bayerischer Voralpentäler beginnt, endet im Berchtesgadener Kessel – und die letzten Kilometer sind fahrerisch die alpinsten der gesamten Route. Aus Richtung Inzell und Ruhpolding kommend zieht sich die Strecke durch bewaldete Enge, nimmt mit der Schwarzbachwacht einen kurzen, echten Sattel und fällt dann nach Ramsau ab. Es ist die einzige Zufahrt der Region mit Passcharakter.

Diese Achse verdient bei der Planung mehr Aufmerksamkeit, als ihr üblicherweise zukommt. Sie ist erstens die Verbindung zum Chiemgau, macht also aus einem Standquartier im Kessel ein Sprungbrett für Tagestouren nach Westen. Sie ist zweitens die landschaftlich lohnendere Anreise gegenüber der schnellen Variante über Bad Reichenhall. Und sie ist drittens eine Strecke, auf der im Sommer regelmäßig schwere Motorradunfälle passieren – gut ausgebaut, breit genug für hohe Kurvengeschwindigkeiten, mit Gefällestücken und einer Verkehrsmischung aus Reisemobilen und Linienverkehr. Die Kombination aus einladendem Belag und langsamem Gegenverkehr ist das eigentliche Risiko, nicht die Kurve selbst. Der zweite Zulauf, aus Richtung Bad Reichenhall, ist die zügige, weniger anspruchsvolle Variante: für die Anreise mit Gepäck die vernünftige Wahl, fürs Fahren am freien Tag die schlechtere.

Auskünfte aus erster Hand

Öffnungszeiten, Wintersperre und Mautpreise stehen beim Betreiber der Straße.

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