
Schwarzeck
Von Ramsau führt eine gut ausgebaute Straße mit teils wunderschönen Serpentinen hinüber nach Bischofwiesen. Auch hier darf man wieder eine fantastische Aussicht auf den Watzmann (2.713 m) und die umliegenden Gipfel genießen.
Berchtesgaden
Die höchsten und schönsten Pässe der Region – mit Höhe, Streckenlänge und Maut-Hinweisen.

Der höchste Pass in Berchtesgaden
Eine Fahrt über die Rossfeld-Höhenring-Straße gehört zu den recht teuren Vergnügen. Allerdings ist das gezahlte Geld für die 24 Kilometer lange Rundstrecke bestens investiert, denn eine schönere Alpenstraße gibt es in Deutschland einfach nicht.

Von Ramsau führt eine gut ausgebaute Straße mit teils wunderschönen Serpentinen hinüber nach Bischofwiesen. Auch hier darf man wieder eine fantastische Aussicht auf den Watzmann (2.713 m) und die umliegenden Gipfel genießen.

Die B 305 (Deutsche Alpenstraße) führt über den Schwarzbachwachtsattel, der von Westen her sozusagen das Tor zum Berchtesgadener Land darstellt. Hier hat man jedenfalls schon mal eine wunderschöne Aussicht hinüber zum Steinernen Meer und in die Ramsau.

Von Weißbach an der B 305 zweigt eine nur teils einspurige Stichstrecke hinauf nach Jochberg ab. Zunächst geht es recht kurvenreich durch ein Waldstück. Danach öffnet sich allerdings ein wunderbares Panorama, das vom Watzmann bis hinüber zu den Chiemgauer Alpen reicht.
Gerade weil so viele Täler als Sackgasse enden, ist die Roßfeldpanoramastraße der Sonderfall im Revier: die eine große Höhenstraße, auf der man nicht denselben Weg zurück muss. Sie ist als Ring angelegt, mit zwei getrennten Zufahrten — der Südauffahrt ab dem Obersalzberg und der Nordauffahrt aus der Oberau bei Marktschellenberg. Beide sind über eigene Mautstellen erschlossen und treffen sich oben am Kamm.

Das macht die Strecke zu mehr als einem Aussichtsabstecher: Man kann sie als echte Verbindung fahren. Von Berchtesgaden über den Obersalzberg hinauf, den Kamm entlang und auf der anderen Flanke nach Oberau hinunter — von dort liegt der Weg Richtung Marktschellenberg und Salzburg schon offen. So hängt sich der höchste befahrbare Punkt der Region ohne Rückweg in eine größere Tagesrunde ein, statt sie zu unterbrechen.
Fahrerisch ist die Auffahrt zweigeteilt: unten weite, gut einsehbare Kehren, oben am offenen Kamm enger und exponierter. Der eigentliche Faktor ist die Höhe. Vom rund 570 Meter tiefen Talkessel geht es auf über 1.500 Meter hinauf, wo es auch im Sommer mehrere Grad kälter ist und nordseitige Kehren am Vormittag lange klamm im Schatten bleiben. Eine wärmere Lage im Gepäck und früh gesetzte Bremspunkte gehören hier dazu. Weil der Scheitel hochalpin liegt, können Schnee und Eis außerhalb der warmen Monate die Befahrbarkeit einschränken — Öffnungs- und Betriebszeiten vor der Anfahrt prüfen.

Die Deutsche Alpenstraße läuft hier aus. Was von Westen als lange Kette bayerischer Voralpentäler beginnt, endet im Berchtesgadener Kessel – und die letzten Kilometer sind fahrerisch die alpinsten der gesamten Route. Aus Richtung Inzell und Ruhpolding kommend zieht sich die Strecke durch bewaldete Enge, nimmt mit der Schwarzbachwacht einen kurzen, echten Sattel und fällt dann nach Ramsau ab. Es ist die einzige Zufahrt der Region mit Passcharakter.
Diese Achse verdient bei der Planung mehr Aufmerksamkeit, als ihr üblicherweise zukommt. Sie ist erstens die Verbindung zum Chiemgau, macht also aus einem Standquartier im Kessel ein Sprungbrett für Tagestouren nach Westen. Sie ist zweitens die landschaftlich lohnendere Anreise gegenüber der schnellen Variante über Bad Reichenhall. Und sie ist drittens eine Strecke, auf der im Sommer regelmäßig schwere Motorradunfälle passieren – gut ausgebaut, breit genug für hohe Kurvengeschwindigkeiten, mit Gefällestücken und einer Verkehrsmischung aus Reisemobilen und Linienverkehr. Die Kombination aus einladendem Belag und langsamem Gegenverkehr ist das eigentliche Risiko, nicht die Kurve selbst. Der zweite Zulauf, aus Richtung Bad Reichenhall, ist die zügige, weniger anspruchsvolle Variante: für die Anreise mit Gepäck die vernünftige Wahl, fürs Fahren am freien Tag die schlechtere.
Öffnungszeiten, Wintersperre und Mautpreise stehen beim Betreiber der Straße.
Öffnungszeit veraltet, Straße gesperrt, Name falsch geschrieben — schreib es hier rein.
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